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Sifu Christoph Laves....

Christoph Laves

Geboren: 07.Oktober 1967

-       2001 – 2002: Tai Chi (Chen Stil)

-       2002 bis heute: Weng Chun Kung Fu

-       seit 2010: Übungsleiter

-              seit 2018: Sifu

-       seit 2015: Sechster Schülergrad

Zu den Kampfkünsten kam ich erst relativ spät: Fern der jung-dynamischen Zwanziger hatte ich sogar die 30 schon ein paar Jahre überschritten. Die Gründe für meine Beschäftigung mit Formen, Pratzen und der Lebensenergie lagen eher im gesundheitlichen Bereich. Wie vielen, so ging es auch mir nach Schule und Studium so, dass aus dem locker-entspannten Studentenleben innerhalb weniger Jahre der Alltag ohne freie Minuten wurde, eingeklemmt zwischen den eigentlich schönen Dingen Karriere, Ehe, Familie und Freunden.


Körper und Geist reagierten immer stärker mit allen Streß-Reaktionen, die man gemeinhin kennt und noch dazu mit einem Typ 1 Diabetes, mit dem ich bis heute ohne Spätfolgen lebe. Da ich keine der Dinge, die mir alle wichtig waren – und auch heute noch sind – aufgeben wollte, suchte ich nach einer Möglichkeit Körper und Geist durch die Suche nach innerer Ruhe stressresistent zu machen. Klares Ziel: Jeden Tag genießen zu können, und sei er noch so anstrengend.

Mir war klar, dass ich hierzu an mir selbst würde arbeiten müssen und wenn man sich ein wenig umhört, landet man schnell im Bereich der fernöstlichen Bewegungslehren, wie Tai Chi, Qi Gong oder Yoga. Da mir – ohne jedes tiefere Wissen - Tai Chi mit seinen ruhig fließenden bis dynamischen Formen und meditativen Elementen anfangs am besten geeignet erschien, startete ich, sozusagen als „Schnupperkurs“, mit einem Kurs an der Volkshochschule Wiesbaden. Dieser machte mir schnell Lust auf „mehr“, ich befand aber, dass ich etwas mehr körperliche Anstrengung brauchen könnte und fand im Chen-Stil Tai Chi eine geeignete Bewegungskunst.

Nach etwas über einem Jahr begeisterten Übens, fehlte mir persönlich etwas…. Ich wollte kennenlernen, wo die Kampfkunst ihren Ursprung hat: Im Kampf. Kampf bedeutet hier das gemeinsame Üben, Trainieren in verschiedenster Intensität, von weichen Partnerübungen bis hartem Sparring in Schutzausrüstung. Nicht, dass ich in meinem „hohen“ Alter von Mitte Dreissig zum Kampfsportler im Ring werden wollte, aber neben der Arbeit an Körper und Geist suchte ich den Punkt, an dem sich alles Dasein konzentriert: Auge in Auge mit einem Gegenüber müssen Körper und Geist in Einklang konzentriert agieren, es bleibt kein Raum für Abschweifungen, überflüssige Gedanken und Bewegungen. Faszinierend ist für mich, dass es hierbei keine endgültige Perfektion gibt. Das Ziel ist es gemeinsam zu trainieren, zusammen zu üben, sich im Sparring selber zu verbessern und dem Partner zu ermöglich, besser zu werden und gemeinsam zu wachsen.

Von den ganzkörperlichen Bewegungsstrukturen sehr eng mit dem Tai Chi verwandt, bot sich das Weng Chun Kung Fu als innere Kampfkunst ideal an. Es vereint für mich in optimaler Form die Gesundheitslehre von Körper und Geist, die sportliche Herausforderung im Üben mit anderen und als praktischen Ansatz der Anwendung, die Selbstverteidigung.

Als Selbständiger mit Familie und zwei Kindern unterliegt mein Alltag immer noch dem gleichen Zeitdruck und Streß wie vor 15 Jahren, aber durch regelmäßiges Weng Chun Training empfinde ich kaum Belastung, sondern habe gelernt, mit Freude die Vielseitigkeit meines Lebens zu genießen.

Nachdem ich diesen überaus positiven Effekt schon einige Jahre an mir selbst festgestellt hatte, durchlief ich 2010 die Ausbildung zum Weng Chun Übungsleiter und 2017/2018 die Ausbildung zum Lehrer/Sifu, mit dem Ziel auch Anderen, die sich in meiner Situation befinden, vermitteln zu können, wie sie ihr Leben bei höherer persönlicher Fitness, Kraft und Beweglichkeit sowie mentaler Ausgeglichenheit um ein Vielfaches erlebenswerter, genießen können.






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